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Morbus Sudeck (CRPS I)

Morbus Sudeck: Diagnose

Stand: 25. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Morbus Sudeck (CRPS I) ist aufgrund der wenig kennzeichnenden Symptome schwer zu diagnostizieren. Die Diagnose basiert in erster Linie auf der körperlichen Untersuchung und der Krankengeschichte (Anamnese): Erste Hinweise auf ein komplexes regionales Schmerzsyndrom vom Typ 1 ergeben sich, wenn Entzündungszeichen im Bereich des betroffenen Gelenks –

  • Schmerzen,
  • Schwellung (Ödem),
  • gerötete Haut,
  • Überwärmung sowie
  • Funktionseinschränkung des betroffenen Gelenks

– vorliegen, ohne dass Entzündungswerte im Blut nachweisbar sind. Wenn den Beschwerden zum Beispiel eine Verletzung, Operation oder Ruhigstellung vorausging, erhärtet dies den Verdacht auf Morbus Sudeck. Zur Diagnose des CRPS I können folgende Tests hilfreich sein:

  • Thermographie: Die Messung der Wärmeabgabe von der Körperoberfläche zeigt, ob die für Morbus Sudeck typische abnorme Veränderung der Wärmeabgabe vorliegt.
  • Bildgebende Verfahren: Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) können Knochenentkalkungen (Osteoporose) zeigen, aber auch andere Schmerzursachen ausschließen.
  • Drei-Phasen-Szintigraphie: Diese nuklearmedizinische Untersuchung auf eine erhöhte Durchblutung stellt ein wichtiges Mittel zur frühzeitigen Diagnose von Morbus Sudeck dar.

Weiterlesen: Morbus Sudeck: Diagnose – Stadieneinteilung

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