Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Meniskusriss (Meniskusschaden) > Definition
Stand: 25. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Meniskusriss (Meniskusschaden) betrifft mit besonderer Häufigkeit das hintere Drittel des Innenmeniskus – hier entsteht fast die Hälfte der Risse. Der Außenmeniskus ist wesentlich seltener betroffen, da er beweglicher ist als der Innenmeniskus, der fest mit dem Innenband verwachsen ist.
Ein Meniskusriss, bei dem gleichzeitig die stabilisierenden Bänder im Kniegelenk verletzt sind, zeigt sich meist als Riss des inneren Meniskusrands. Besonders häufig treten diese bei jüngeren, aktiven Personen auf. Ursache sind überwiegend Sport und Unfälle. Ein Meniskusriss ohne eine gleichzeitige Verletzung der Bänder tritt eher im höheren Alter auf. Häufig sind diese Meniskusrisse schwerwiegender, weil zusätzlich ein altersbedingter Verschleiß des Meniskus vorliegt.
Männer sind doppelt so häufig von einem Meniskusriss oder Meniskusschaden betroffen wie Frauen. Das liegt möglicherweise daran, dass Männer häufiger Sportarten wie Fußball betreiben und Berufe ausüben, bei denen besonders häufig Meniskusverletzungen auftreten, zum Beispiel Fliesenleger oder Gärtner.
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