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Stand: 26. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Knochenkrebs hängen Verlauf und Prognose von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Art des Tumors, seiner Größe sowie der Ausbreitung.
Bei einem Osteosarkom ist der Verlauf vor allem davon abhängig, ob bereits Metastasen vorhanden sind. Hat der Tumor noch keine Tochtergeschwulste entwickelt, leben fünf Jahre nach der Diagnose noch etwa 60 bis 80 Prozent der Betroffenen. Bei sehr früh erkannten, kleinen Tumoren wird der Großteil der Betroffenen wieder gesund. Wenn sich der Krebs bereits ausgebreitet hat, verschlechtern sich die Prognose und der Verlauf – insbesondere, wenn bereits Tochtergeschwulste vorliegen.
Das Ewing-Sarkom ist eine Form von Knochenkrebs, bei der sich ein bösartiger Tumor im Knochenmark gebildet hat. Dank moderner Chemotherapien hat sich bei diesem Knochenkrebs der Verlauf deutlich gebessert: Nach der Diagnose leben 50 bis 60 Prozent der Betroffenen länger als 5 Jahre. Je früher das Ewing-Sarkom festgestellt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose.
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