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Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einem Klumpfuß hängt der Verlauf wesentlich davon ab, ob er rechtzeitig und ausreichend behandelt wird. Unbehandelt bleibt ein Klumpfuß bestehen oder die Fehlbildung verstärkt sich im Laufe des Wachstums noch weiter. Die Gelenke rutschen dann aus ihrer normalen Position heraus und die Knochen wachsen stark verformt. Die Weichteile verhärten zunehmend, sodass der Fuß vollständig versteift. Betroffene haben Schmerzen beim Gehen und Stehen.
Bei konsequenter und sofort nach Geburt einsetzender Therapie sind bei einem Klumpfuß im Verlauf jedoch gute Resultate mit vollständiger Heilung möglich.
Trotz intensiver Verbandstherapie ist es in vielen Fällen notwendig, die Achillessehne operativ zu verlängern.
Sehr wichtig ist die Suche nach weiteren Fehlbildungen, wie der Hüftgelenksdysplasie, einer Spina bifida oder anderen neurologischen Defekten. Etwa fünf Prozent der Betroffenen mit Klumpfuß haben solche zusätzlichen Fehlbildungen.
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