Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Klumpfuß > Definition
Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Klumpfuß ist eine komplexe Fehlbildung des Fußes. Sie ist angeboren und lässt sich passiv – etwa durch Druck auf den Fuß oder Einlagen – nicht ausgleichen. Ein Klumpfuß kann bei einem oder beiden Füßen vorkommen und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Meist handelt es sich um eine Kombination von mehreren Fußfehlbildungen und gleichzeitig nach innen gedrehten Fersen. Zusätzlich ist die Wadenmuskulatur häufig unterentwickelt.
Nach der Hüftgelenksfehlstellung (Dysplasie) ist der Klumpfuß die zweithäufigste angeborene Missbildung. In Deutschland kommt etwa 1 von 1.000 Neugeborenen mit einem Klumpfuß zur Welt. Jungen sind doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. In der Hälfte der Fälle sind beide Füße betroffen.
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