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Stand: 24. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, eine Arthrose (Gelenkverschleiß) zu bekommen. Nur etwa 4 Prozent der 20-Jährigen leiden unter einer Arthrose, während ab dem 70. Lebensjahr bei mehr als 80 Prozent aller Menschen arthrotische Veränderungen auftreten. Frauen sind häufiger von einer Arthrose betroffen als Männer.
Die Gonarthrose (Arthrose im Knie) ist eine der häufigsten Arthrose-Arten. Je nach Alter ist die Häufigkeit aber sehr unterschiedlich. Sie steigt mit zunehmendem Alter stetig an und liegt bei den 70- bis 74-Jährigen bei bis zu 40 Prozent. Bei einer Gonarthrose kann oft nur ein künstliches Kniegelenk die Gelenkfunktion verbessern und die Schmerzen im Knie weitestgehend lindern. Unter bestimmten Bedingungen kann die Gonarthrose als Berufskrankheit anerkannt werden.
Auch die Koxarthrose (Hüftarthrose) gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Sie kommt entweder an einem Hüftgelenk oder auch beidseitig vor. Eine Hüftarthrose kann bereits bei Kindern durch unterschiedliche Beinlängen auftreten. Insgesamt steigt die Häufigkeit für eine Koxarthrose durch die höhere Lebenserwartung und die normale, altersbedingte Abnutzung. Die meisten Betroffenen sind zwischen 50 und 60 Jahre alt, wenn bei ihnen eine Koxarthrose diagnostiziert wird. Statistisch gesehen sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen.
Arthrose in den Finger- und Handgelenken kann sehr schmerzhaft sein. Die Schmerzen entstehen dabei vor allem aufgrund von Kristallablagerungen in den Gelenken (Gicht). Durch Arthrose in den Finger-Endgelenken (sog. Heberden-Arthrose) bilden sich sichtbare Knötchen am Gelenk. Auch die Mittelgelenke der Finger sind häufig von Arthrose betroffen (sog. Bouchard-Arthrose). Eine Arthrose der Finger tritt bei Frauen zehnmal häufiger auf als bei Männern.
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