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Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur)

Häufigkeit

Stand: 27. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

In Deutschland weist der Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) von allen Sehnenverletzungen die größte Häufigkeit auf. Männer sind fünfmal häufiger betroffen als Frauen. Da ein gewisser Verschleiß der Sehne offenbar den Achillessehnenriss begünstigt, tritt die Verletzung am häufigsten in der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen auf. Die gerissene Achillessehne ist eine der häufigsten Sportverletzungen.

Historisches

Die Bezeichnung der beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) betroffenen Achillessehne geht auf Historisches zurück: In der griechischen Mythologie war Achilles (oder auch Achill) der Sohn des Königs Peleus und seiner Frau Thetis. Seine Mutter machte ihn unverwundbar, jedoch mit Ausnahme seiner Ferse. Vor Troja tötete Achilles im Zweikampf den Trojaner Hektor, später aber traf dessen Bruder Paris mit einem vom Gott Apoll gelenkten Pfeil Achilles tödlich an der Ferse.

Aus dieser griechischen Sage stammt die Überlieferung, dass die Achillesferse die Schwachstelle des Menschen darstellt. Daher verwendet man den Begriff Achillesferse im übertragenden Sinne, um den schwächsten Teil eines Ganzen darzustellen.

Dass der Achillessehnenriss die Gehfähigkeit einschränkt, machte man sich früher auf grausame Weise zunutze: Das Durchtrennen beider Achillessehnen war eine Methode, um Gefangene oder Sklaven in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken und sie so an einer Flucht zu hindern.

Weiterlesen: Achillessehnenriss: Ursachen

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