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GelbfieberÜbertragungStand: 5. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einem Gelbfieber liegen als Ursachen fast immer Mückenstiche zugrunde: Für die Übertragung des Gelbfiebervirus sorgen die Stechmücke Aedes aegypti und andere Mücken der Gattung Aedes. Bei dem Mückenstich gelangen die Viren in den Blutkreislauf und befallen dort die Fresszellen (Makrophagen) von Lymphknoten, Milz, Leber und Knochenmark, in denen sie sich vermehren. Nach einiger Zeit verlassen die Virusnachkommen die befallenen Zellen und zirkulieren etwa zwei bis vier Tage lang im Blutkreislauf. In dieser Zeit ist es auch möglich, die Viren im Blut direkt nachzuweisen. Die Übertragung des Gelbfiebers ist indirekt (also über die Mücken) sowohl von Mensch zu Mensch als auch von Affe zu Mensch möglich. Je nachdem, in welchem Übertragungsweg die Infektion eines Menschen ihre Ursachen hat, unterscheidet man zwei Formen von Gelbfieber:
Nur in Afrika verbindet sich die urbane auch mit der sylvatischen Übertragung, was das Risiko für die Gelbfieber-Verbreitung erhöht: Das Virus gelangt vom Regenwald über infizierte Menschen oder Affen in die Savanne, wo die dort lebenden Mücken sie aufnehmen und weiter in Richtung größerer Siedlungen verbreiten. Dieser sogenannte intermediäre Zyklus kann kleine Gelbfieber-Ausbrüche verursachen. Eine direkte Übertragung des Gelbfiebervirus von Mensch zu Mensch ist nahezu ausgeschlossen. Nur zwei Ursachen kommen für diesen Übertragungsweg in Betracht:
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