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Gelbfieber

Gelbfieber: Diagnose

Stand: 5. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Gelbfieber erfolgt die Diagnose hauptsächlich anhand der auftretenden Symptome und der Angaben zu vorangegangenen Auslandsaufenthalten der Betroffenen.

Wenn es gelingt, den Erreger im Blut nachzuweisen (entweder direkt oder durch einen Antikörpernachweis), gilt die Gelbfieber-Diagnose als gesichert. Dieser Erregernachweis im Blut ist in der akuten Phase des Gelbfiebers (d.h. 2-5 Tage nach Ausbruch der Krankheit) möglich.

Daneben können bei Verdacht auf Gelbfieber zusätzliche Laboruntersuchungen zur Diagnose zum Einsatz kommen. Eine Blutuntersuchung kann beim Gelbfieber zum Beispiel folgende Ergebnisse liefern:

  • Zu Beginn des Gelbfiebers ist typischerweise die Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut verringert, später aber erhöht.
  • Bei Gelbfieber ist die Anzahl Blutplättchen (Thrombozyten) erniedrigt.
  • Gelbfieber führt zu Gerinnungsstörungen.
  • Die Leberwerte im Blut (sog. Transaminasen) können bei einem schwer verlaufenden Gelbfieber auf eine geschädigte Leber hinweisen.

Auch eine Urinuntersuchung kann zur Gelbfieber-Diagnose beitragen: Im Urin finden sich bei Gelbfieber in der zweiten Krankheitsphase typischerweise vermehrt Eiweiße (Albuminurie).

Weiterlesen: Gelbfieber: Therapie

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