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Gehörgangsentzündung (Otitis externa)

Gehörgangsentzündung (Otitis externa): Diagnose

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Gehörgangsentzündung (Otitis externa) stellt der Arzt die Diagnose durch eine körperliche Untersuchung fest: Liegt eine Gehörgangsentzündung vor, verstärken sich die bestehenden Ohrenschmerzen durch Ziehen an der Ohrmuschel oder Drücken auf den Knorpelvorsprung vor dem Gehörgangseingang (Tragus).

Eine anschließende Ohrenspiegelung zeigt, dass der Gehörgang gerötet und geschwollen ist. Damit sichert der Arzt bei einer Gehörgangsentzündung die Diagnose. Auch Flüssigkeit (Sekret) und Verunreinigungen können sichtbar sein.

Bei einer Haarbalgentzündung (Furunkel) zeigen sich anfangs oft folgende Symptome:

  • Schwellung
  • Rötung
  • Eiteraustritt am Gehörgangseingang

Eine Pilzinfektion zeichnet sich durch einen weißlichen bis dunkelbräunlichen Belag im Gehörgang aus.

Bei einer Hörminderung führt der Arzt einen Hörtest und gegebenenfalls eine Gleichgewichtsprüfung durch. Im Einzelfall sind auch eine Röntgenaufnahme, ein Abstrich zur Erregerbestimmung, Blutuntersuchungen oder ein Allergietest notwendig.

Weiterlesen: Gehörgangsentzündung (Otitis externa): Therapie

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