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Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)

Gehirnerschütterung (Commotio cerebri): Therapie

Stand: 12. Mai 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) besteht die Therapie zunächst darin, den Betroffenen am Unfallort zu versorgen. Die Person sollte ihre bisherige Tätigkeit abbrechen, also zum Beispiel einen sportlichen Wettkampf beenden.

Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung sollten Sie sofort den Arzt aufsuchen beziehungsweise einen Notarzt (112) alarmieren.

Erstversorgung

Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine andere Person eine Gehirnerschütterung hat:

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Reden Sie beruhigend auf die Person ein und lassen Sie sie auf keinen Fall allein!
  • Behandeln Sie vorhandene Wunden und fragen Sie nach dem Unfallhergang, falls der Betroffene ansprechbar ist.
  • Rufen Sie einen Notarzt (112).
  • Wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist:
    • Lagern Sie den Verletzten mit leicht erhöhtem Oberkörper und decken Sie in möglichst zu.
    • Achten Sie auf Puls, Herzschlag und Atmung des Betroffenen.
    • Ist der Person übel, sollten Sie sie seitlich lagern.
    • Auch, wenn es der Person scheinbar besser geht: Geben Sie ihr weder Essen noch Getränke oder Medikamente!
  • Wenn der Betroffene bewusstlos ist:
    • Prüfen Sie Puls, Herzschlag und Atmung der Person (Vitalzeichen).
    • Bringen Sie den Verletzten in die stabile Seitenlage.
    • Bedecken Sie Stirn und Nacken mit kalten Tüchern.

Weiterlesen: Gehirnerschütterung (Commotio cerebri): Therapie – Weitere Behandlung

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