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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Gebärmuttersenkung beziehungsweise Scheidensenkung hängt der Verlauf von der Ursache ab. Verursacht eine Bindegewebsschwäche die Senkung, verändert sich diese Ursache durch die Behandlung nicht. Deshalb bleibt auch danach das Risiko bestehen, dass sich Gebärmutter und Scheide erneut senken. Vorbeugenden Maßnahmen, zum Beispiel Beckenbodentraining, senken dieses Risiko jedoch.
Mit zunehmenden Beschwerden der Gebärmuttersenkung und Scheidensenkung treten bei einigen Frauen im Verlauf psychische Probleme auf. Sie leiden beispielsweise darunter, eine Inkontinenzvorlage tragen zu müssen und fürchten eine mögliche Geruchsbelästigung. Die Beschwerden können so stark sein, dass es zur sozialen Isolation kommt. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, dass betroffene Frauen Hilfe annehmen und sich behandeln lassen.
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