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Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) : VerlaufStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) hängt der Verlauf vom Stadium der Erkrankung und den möglichen Behandlungsalternativen ab. Wenn es gelingt, den Gebärmutterkrebs zu entfernen, solange er auf die Gebärmutterschleimhaut begrenzt ist, stehen die Heilungsaussichten mit über 90 Prozent sehr gut. Bei Frauen, die in diesem frühen Stadium anstatt des operativen Eingriffs nur eine Bestrahlung erhalten, sind die Heilungschancen auch gut, allerdings etwas geringer als bei einer Operation. Hat der Tumor bereits die gesamten Wandschichten der Gebärmutter durchwachsen, aber die Nachbarorgane (z.B. Darm oder Blase) noch nicht erreicht, besteht in über der Hälfte der Fälle eine Chance auf vollständige Heilung durch Operation und Nachbestrahlung. Bei alleiniger Bestrahlung ist der Behandlungserfolg etwas geringer. Schlechter ist der Verlauf allerdings, wenn Fernmetastasen, also Tochtergeschwulste in entfernten Organen wie Leber und Lunge, aufgetreten sind oder Nachbarorgane vom Gebärmutterkrebs befallen wurden. Doch auch wenn keine Tumorfreiheit mehr zu erreichen ist, lassen sich durch die Behandlung Beschwerden deutlich lindern. Insbesondere Schmerzen lassen sich durch eine wirkungsvolle Schmerztherapie fast immer beseitigen. NachsorgeAuch wenn der Chirurg den Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) vollständig entfernen konnte, ist nach dem Eingriff eine regelmäßige Nachsorge wichtig, um ein Wiederkehren des Krebses (sog. Rezidiv) frühzeitig festzustellen. In der Nachsorge sind neben der körperlichen Untersuchung auch Blutuntersuchungen und sogenannte bildgebende Verfahren wie Ultraschall notwendig. Bestehen nach der Therapie noch Beeinträchtigungen – ganz gleich, ob diese nun körperlicher, sozialer, seelischer oder beruflicher Art sind – helfen der betroffenen Frau Rehabilitationsmaßnahmen: Die Patientin kann diese direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt in spezialisierten Kliniken oder auch ambulant in Anspruch nehmen. Gerade für jüngere Frauen kann der Verlust der Gebärmutter äußerst belastend sein und zu psychischen Problemen führen. Hier kann eine psychologische Betreuung sehr sinnvoll sein. Weiterlesen: Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) : Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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