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Gebärmutter­krebs (Endometrium­karzinom) : Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. März 2016)

Bei Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) hängt der Verlauf vom Stadium der Erkrankung und den möglichen Behandlungsalternativen ab. Wenn es gelingt, den Gebärmutterkrebs zu entfernen, solange er auf die Gebärmutterschleimhaut begrenzt ist, stehen die Heilungsaussichten gut.

Ein weit fortgeschrittenes Endometriumkarzinom hat möglicherweise schon Fernmetastasen, also Tochtergeschwulste in entfernten Organen wie Leber und Lunge gebildet oder Nachbarorgane befallen. In diesen Fällen ist die Prognose schlechter. Doch auch wenn hier keine Heilung mehr zu erreichen ist, lassen sich durch die Behandlung Beschwerden deutlich lindern. Insbesondere Schmerzen lassen sich durch eine wirkungsvolle Schmerztherapie fast immer beseitigen.

Nachsorge

Auch wenn der Chirurg den Gebärmutterkrebs vollständig entfernen konnte, ist nach dem Eingriff eine regelmäßige Nachsorge wichtig, um ein Wiederkehren des Krebses (sog. Rezidiv) frühzeitig festzustellen. In den ersten zwei bis drei Jahren sind etwa alle drei Monate Kontrolluntersuchungen empfohlen.

In der Nachsorge sind neben der körperlichen Untersuchung auch Blutuntersuchungen und sogenannte bildgebende Verfahren wie Ultraschall notwendig.

Bestehen nach der Therapie noch Beeinträchtigungen – ganz gleich, ob körperliche, soziale, seelische oder berufliche – helfen der betroffenen Frau Rehabilitationsmaßnahmen: Die Patientin kann diese direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt in spezialisierten Kliniken oder auch ambulant in Anspruch nehmen. Gerade für jüngere Frauen kann der Verlust der Gebärmutter äußerst belastend sein und zu psychischen Problemen führen. Hier kann eine psychologische Betreuung helfen.

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