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Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)ForumKrebs- erkrankungen
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Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) : UrsachenStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) sind die genauen Ursachen bisher nicht restlos geklärt. Als wichtiger Auslöser gilt jedoch der Einfluss des weiblichen Sexualhormons Östrogen auf die Gebärmutterschleimhaut. Entsprechend erhöht sich das Krebsrisiko, wenn die Östrogene besonders lange oder in besonders hoher Konzentration im Körper vorkommen. Dies kann zum Beispiel bei einer besonders früh einsetzenden Pubertät der Fall sein. Entsprechend verlängert auch eine spät stattfindende Menopause (Zeitpunkt der letzten Menstruationsblutung) den Einfluss von Östrogen auf die Gebärmutterschleimhaut. Nimmt eine Frau über einen langen Zeitraum Präparate ein, die ausschließlich Östrogen enthalten, erhöht sich dadurch ebenfalls das Risiko für Gebärmutterkrebs. Risikofaktoren, besonders für das Typ I-Karzinom (östrogenabhängiges Endometriumkarzinom), sind:
Hat eine Frau mehrere Kinder geboren (sog. Multiparität) hat sie ein erniedrigtes Risiko für Gebärmutterkrebs. Das hängt mit den Hormonverteilungen während des weiblichen Zyklus und während der Schwangerschaft zusammen: Beim normalen Menstruationszyklus stimuliert das Hormon Östrogen den Aufbau und das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, damit sich eine eventuell befruchtete Eizelle gut in die Gebärmutter einnisten kann. Bei Frauen, die nie schwanger werden, ist die Gebärmutterschleimhaut diesem "Wachstumsreiz" durch Östrogen jeden Monat neu ausgesetzt. Man vermutet, dass dadurch das Risiko für Entartung der Gebärmutterschleimhaut steigt. Während einer Schwangerschaft hingegen bestimmt das Gelbkörperhormon Progesteron (Gestagen) den Hormonhaushalt. Es sorgt beispielsweise dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut während der gesamten Schwangerschaft erhalten bleibt. Je öfter eine Frau in ihrem Leben schwanger ist, desto kürzer ist der Zeitraum, in dem Östrogen allein auf die Gebärmutterschleimhaut einwirkt – das Risiko für eine Krebsentstehung ist dadurch möglicherweise reduziert. Auch die Einnahme der Antibabypille kann das Risiko für ein Endometriumkarzinom senken. Diese Präparate enthalten ebenfalls Gestagen und unterdrücken so unter anderem auch den östrogenbedingten Wachstumsreiz auf die Gebärmutterschleimhaut. Eventuell ist dies eine Erklärung für ihre risikomindernde Wirkung beim Endometriumkarzinom. Außerdem können ausreichend körperliche Bewegung sowie eine sojareiche Ernährung das Risiko für Gebärmutterkrebs senken. Weiterlesen: Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) : Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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