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Forenexperte: Dr. Meinhard Leuth
Forum Gebärmutterhalskrebs
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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)Gebärmutterhalskrebs-Impfung (HPV-Impfung)Stand: 4. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Seit März 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts gegen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) eine Impfung gegen die auslösenden humanen Papillomaviren (HPV). Es gibt zwei Impfstoffe, die beide gegen die Hochrisikotypen HPV 16 und 18 wirken und somit verhindern, dass eine Frau sich mit diesen Viren infiziert. Einer der beiden Impfstoffe schützt zudem vor den HP-Viren 6 und 11 – sie verursachen gutartige Genitalwarzen. Die Gebärmutterhalskrebs-Impfung (HPV-Impfung) sollte idealerweise vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen, da beim Geschlechtsverkehr eine Ansteckung mit HPV möglich ist. Mithilfe der HPV-Impfung lassen sich sowohl eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen als auch hierdurch bedingte krankhafte Veränderungen des Gebärmutterhalses verhindern. Auch für junge, sexuell aktive Frauen über 17 Jahren kommt die HPV-Impfung infrage. Da die Wahrscheinlichkeit, dass man bereits mit HPV in Berührung kam, mit jedem Sexualpartner steigt, ist die Schutzwirkung der Impfung bei dieser Gruppe aber entsprechend geringer. Hinweis: Die HPV-Impfung kann zwar vor einer Infektion mit den krebsauslösenden Viren der Typen 16 und 18 schützen. Es gibt allerdings weitere HP-Viren, die ebenfalls, aber deutlich seltener Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Gegen HPV geimpfte Frauen sollten daher weiterhin die jährliche Krebsfrüherkennung beim Frauenarzt beanspruchen. Andernfalls kann es passieren, dass eine Krebsvorstufe oder eine bereits bestehendes Zervixkarzinom zu spät oder nicht entdeckt wird. Dies mindert die Chancen auf Heilung deutlich. Weiterlesen: Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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