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Forenexperte: Dr. Meinhard Leuth
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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): UrsachenStand: 4. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz ErregerBei Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) zählt zu den wichtigsten Ursachen die Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Die humanen Papillomaviren können unterschiedliche Erkrankungen (z.B. Hautwarzen oder Genitalwarzen) hervorrufen. Es gibt Untergruppen dieser Viren, die Krebs auslösen können. Vor allem der HPV-Typ 16 sowie HPV-Typ 18, die man auch Hochrisikotypen nennt, sind an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt. Die Ursachen dafür haben Forscher mittlerweile entschlüsselt: Bestimmte Gene der humanen Papillomaviren (E6 und E7) bauen sich in das Erbgut der Schleimhautzellen des Gebärmutterhalses ein – durch ihre dauerhafte Aktivität kommt es dann zu bösartigen Veränderungen dieser Schleimhautzellen. HPV-ÜbertragungswegDie HPV-Übertragung erfolgt vor allem über direkten Haut- oder Schleimhautkontakt, vor allem bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Infektionen mit HPV sind recht häufig: Circa 70 Prozent der sexuell aktiven Frauen machen im Laufe ihres Lebens eine HPV-Infektion durch. Meist heilt die Infektion jedoch nach wenigen Monaten ohne das Auftreten von Beschwerden aus. Nur bei etwa 10 Prozent der Infizierten verläuft die Infektion chronisch und das Virus verbleibt dauerhaft im Körper – insgesamt erkranken jedoch nur 3 Prozent der Frauen, die mit HP-Viren infiziert sind, an Gebärmutterhalskrebs. Da HPV sexuell übertragen wird, können naturgemäß auch Männer eine HPV-Infektion durchmachen beziehungsweise das Virus übertragen. Weiterlesen: Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): Ursachen – Risikofaktoren Das könnte Sie auch interessieren
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