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Forenexperte: Dr. Meinhard Leuth
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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): DiagnoseStand: 4. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist eine frühzeitige Diagnose wichtig. Es gibt es keine Frühsymptome – deswegen ist die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen ab dem 20. Lebensjahr unbedingt zu empfehlen. Denn dank regelmäßiger gynäkologischer Früherkennungs-Untersuchungen lassen sich 80 bis 90 Prozent der Fälle rechtzeitig erkennen und wirksam behandeln. Im Rahmen solch einer Früherkennungs-Untersuchung schaut sich der Frauenarzt das untere Ende des Gebärmutterhalses an, das zapfenförmig in die Scheide hineinragt (die Portio), und tastet es ab. Außerdem macht er Abstriche, die im Labor ausgewertet werden (sog. Pap-Test). Besteht nach der Vorsorgeuntersuchung tatsächlich ein Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, entnimmt der Arzt Gewebeproben (Biopsie), um das veränderte Gewebe beurteilen zu können. Ist der Befund hiernach unklar, folgt eine Konisation. Bei einer Konisation entnimmt der Arzt von der Scheide her eine kegelförmige (konusförmige) Gewebeprobe aus der Portio. Die Konisation kann ambulant unter Kurznarkose oder auch stationär im Krankenhaus erfolgen. Bei Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) dient eine Konisation nicht nur der Diagnose, sondern ist gleichzeitig oft auch schon Teil der Therapie, da der Arzt dabei das veränderte Gewebe entfernt. Liegt tatsächlich Gebärmutterhalskrebs vor, folgen weitere Untersuchungen, um die Ausbreitung des Tumors abzuschätzen, wie:
Zur Routine gehört in der Regel auch eine Blutuntersuchung; sie erlaubt eine Aussage über die allgemeine körperliche Verfassung der Betroffenen. Weiterlesen: Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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