Gebärmutter­entzündung (Zervizitis, Endometritis, Myometritis): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Januar 2014)

Um bei einer Gebärmutterentzündung die Diagnose zu stellen, befragt der Arzt zunächst die betroffene Frau. Dabei geht es neben den Beschwerden auch darum, ob kürzlich ein Eingriff an der Gebärmutter stattgefunden hat (z.B. Einsetzen der Spirale) oder ob andere Faktoren vorliegen, die begünstigen können, dass eine Gebärmutterentzündung auftritt. Mit einem speziellen Gerät, dem sogenannten Kolposkop, kann der Arzt die Schleimhaut in der Scheide und den Muttermund auf Veränderungen untersuchen. Anschließend entnimmt er eine Probe des Ausflusses oder einen Abstrich vom Gebärmutterhals. Dieses Probenmaterial lässt er auf Keime untersuchen, um beim Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung die Diagnose zu sichern.

Ergibt die mikroskopische Untersuchung, dass die Schleimhautzellen am Gebärmutterhals verändert sind, können zusätzliche Untersuchungen (z.B. Entnahme einer Gewebeprobe) notwendig sein, um auszuschließen, dass es sich um Krebs handelt.


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