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Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Vorbeugen

Stand: 9. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Wenn Sie einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) vorbeugen möchten, ist es grundsätzlich ratsam, auf eine magenverträgliche Ernährung zu achten. Dies bedeutet: nicht nur bei einer Gastritis Speisen und Getränke meiden, die den Magen reizen und die Sie nicht gut vertragen. Das gilt zum Beispiel für sehr scharfes und heißes Essen sowie für Alkohol und Kaffee.

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Stressabbau senkt das Risiko für eine Gastritis.

Da eine Magenschleimhautentzündung durch Stress bedingt sein kann, ist es außerdem empfehlenswert, dass Sie Stress abbauen. Entspannungstechniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können beispielsweise zum seelischen Wohlbefinden beitragen. Bei starker stressbedingter Magenschleimhautentzündung verschreibt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise vorbeugend Säureblocker (Protonenpumpenhemmer).

Weil Rauchen die Magenschleimhaut ebenfalls angreift, ist es zum Vorbeugen einer Gastritis sinnvoll, aufs Rauchen zu verzichten. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, die den Magen schädigen (z.B. bestimmte Schmerzmittel wie sog. NSAR), ist es ratsam, die Medikamente abzusetzen und sich gegebenenfalls darüber zu informieren, welche Alternativen es gibt.

Ist Ihr Magen nachweislich mit dem Bakterium Helicobacter pylori besiedelt, ohne dass dies Beschwerden oder Schleimhautschäden nach sich zieht, erfordert die bakterielle Besiedelung keine (vorbeugende) Behandlung. Nur wenn eine Gastritis oder ein Magengeschwür beziehungsweise entsprechende Symptome auftreten, ist eine Therapie mit Antibiotika und Säureblockern (sog. Eradikations- bzw. Tripeltherapie) ratsam.

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