|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Gastritis (Magenschleimhautentzündung) > Verlauf
Gastritis (Magenschleimhaut- entzündung)
Gastritis (Magenschleimhautentzündung)KomplikationenStand: 9. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) kann in ihrem Verlauf zu verschiedenen Komplikationen führen. So kann die Entzündung bei stark geschädigter Magenschleimhaut in ein Magengeschwür (Ulcus ventriculi) oder ein Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) übergehen. Es kann zu Magenblutungen oder zu einem Magendurchbruch (Perforation) kommen. In diesen Fällen geht es den Betroffenen meist sehr schlecht – dann ist es wichtig, schnell ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Risiko, Magenkrebs zu bekommen, ist bei einer Magenschleimhautentzündung mit geschädigter Magenschleimhaut ebenfalls erhöht: Bei Menschen mit einer durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelösten chronischen Gastritis vom Typ B ist es – verglichen mit nicht infizierten Menschen – um das Zwei- bis Dreifache erhöht. NachsorgeEine Infektion mit Helicobacter pylori kann man in der Regel mit Medikamenten gut behandeln – allerdings nimmt die Gastritis (Magenschleimhautentzündung) in einigen Fällen trotz erfolgreicher Behandlung einen wiederkehrenden (rezidivierenden) Verlauf, tritt also erneut auf. Deshalb ist eine geeignete Nachsorge wichtig: Die Betroffenen lassen sich am besten in größeren Zeitabständen immer wieder untersuchen. Auch bei den anderen chronischen Formen der Magenschleimhautentzündung (Typ A und C) ist eine Nachsorge in Form einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle wegen des (wenn auch gering) erhöhten Krebsrisikos empfehlenswert. Weiterlesen: Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Vorbeugen
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |