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Gasbrand (Gasödem)

Gasbrand (Gasödem): Therapie

Stand: 14. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Gasbrand (Gasödem) muss die Therapie möglichst schnell einsetzen. Die Behandlung besteht zum einen in der Gabe von Antibiotika (in der Regel der Wirkstoff Penicillin G), um die Clostridien direkt zu bekämpfen. Zum anderen muss bei Gasbrand das Wundgewebe mit Sauerstoff versorgt werden. Da Clostridien nur unter Sauerstoffausschluss wachsen, lässt sich so eine Vermehrung der Gasbrand-Erreger vermeiden. Dazu eröffnet der Arzt die Wunde chirurgisch und entfernt abgestorbenes Gewebe oder amputatiert notfalls ganze Gliedmaßen. Eine hyperbare Sauerstofftherapie (Sauerstoff-Überdrucktherapie in einer Druckkammer) kann nach den chirurgischen Maßnahmen zusätzlichen Sauerstoff ins Gewebe bringen und soll sich günstig auf den Heilungsverlauf des Gasbrandes auswirken.

Weiterlesen: Gasbrand (Gasödem): Verlauf

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