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Ganglion (Überbein)
Ganglion (Überbein)Ganglion (Überbein): TherapieStand: 23. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Wenn ein Ganglion (Überbein) keine Beschwerden verursacht, ist es ratsam, mit der Therapie zu warten, denn: Ein Ganglion kann sich spontan von alleine zurückbilden. Wenn Sie Schmerzen haben oder die Funktion Ihres betroffenen Gelenks durch das Ganglion eingeschränkt ist, kommen konservative Maßnahmen oder eine Operation zu Ihrer Behandlung infrage. Konservative TherapieWenn die durch das Ganglion (Überbein) verursachten Schmerzen und Einschränkungen nicht übermäßig ausgeprägt sind, erfolgt zunächst immer eine konservative Therapie. Hierzu zählen Behandlungen durch Physiotherapie und durch Medikamente. Wenn Sie ein Ganglion am Handgelenk haben, das kaum Beschwerden verursacht, aber Ihr Handgelenk leicht instabil macht, kann Ihnen Krankengymnastik helfen. Des Weiteren ist es möglich, zur Therapie über eine Nadelpunktionen Flüssigkeit aus dem Ganglion zu entfernen. Gegen die Schwellung können Sie unter Umständen Kortison gespritzt bekommen. Es besteht auch die Möglichkeit, Hyaluronidase (eine Verbindung, die den Hauptbestandteil der Flüssigkeit im Ganglion – die Hyaluronsäure – abbaut) in das Überbein zu spritzen und nachfolgend die Flüssigkeit abzuziehen. OperationBei einem Ganglion (Überbein) erfolgt zur Therapie eine Operation, wenn nicht-operative Methoden nicht zum gewünschten Erfolg führten oder Ihre Beschwerden so stark sind, dass eine konservative Behandlung nicht möglich scheint. Das Ziel der Operation besteht darin, das Ganglion vollständig zu entfernen, wobei der Operateur außerdem die mit der flüssigkeitsgefüllten Kammer bestehende Verbindung zur Gelenkkapsel oder Sehnenscheide verschließt. Weiterlesen: Ganglion (Überbein): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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