Ganglion (Überbein): Diagnose beim Arzt

Veröffentlicht von: Till von Bracht (25. Februar 2016)

Ein Ganglion (Überbein) erkennt der Arzt häufig schon anhand der Beschwerden und durch eine körperliche Untersuchung. Das unterschiedlich große, prall-elastische Knötchen ist häufig in der Umgebung des Gelenks oder der Sehnenscheiden zu sehen und zu ertasten.

Wenn ein Ganglion nicht deutlich in Erscheinung tritt, ist die Diagnose schwieriger. In diesen Fällen kommen verschiedene technische Untersuchungsmethoden infrage, um das Überbein zu diagnostizieren. Auf diese Weise kann der Arzt außerdem den Tastbefund sichern.

Da ein Ganglion ein gutartiger Weichteiltumor ist, ist eine Ultraschalluntersuchung zur Diagnose hilfreich, denn: Im Ultraschall kann der Arzt tumorartige Veränderungen nachweisen. Um diese für ein Überbein typischen Veränderungen von Veränderungen anderen Ursprungs abzugrenzen, kommen sowohl das Röntgen (um Arthrose oder knöchernen Tumoren auszuschließen) als auch gegebenenfalls die Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz.

Darüber hinaus steht bei Verdacht auf ein Ganglion mit der Durchleuchtung (Transillumination) eine einfache Methode zur Diagnose zur Verfügung. Dabei durchleuchtet der Arzt die betroffene Stelle mit sogenanntem Kaltlicht – das Überbein ist dann aufgrund seines flüssigen Inhalts im Gegensatz zu festen Tumoren sichtbar.


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