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Gallensteine

Gallensteine: Diagnose

Stand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Den Verdacht auf Gallensteine und die Diagnose deuten häufig bereits die Beschwerden des Betroffenen und seine Vorgeschichte (z.B. Unverträglichkeit fettreicher Mahlzeiten, eventuelle vorangegangene Gallenkoliken) an. Bei der körperlichen Untersuchung haben Betroffene mit einem Gallenstein oft Schmerzen im rechten Oberbauch, wenn der Arzt den Bauch abtastet (sog. Druckschmerz). Besteht der Verdacht, dass ein Gallenstein die Gallenwege verlegt, veranlasst der Arzt zur Diagnose eine Blutuntersuchung.

Sehr schnell und sicher entdeckt der Arzt einen Gallenstein mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie). Damit kann er bereits Gallensteine ab drei Millimeter Größe erkennen und die Diagnose stellen. Außerdem sieht er, wenn die Gallenblase durch die Gallensteine vergrößert oder verändert ist. Darüber hinaus kann der Arzt mit der Ultraschalluntersuchung ausschließen, dass bösartige Veränderungen der Gallenblase (Gallenblasentumoren) für die Beschwerden verantwortlich sind.

Manchmal sind nach der Ultraschalluntersuchung weitere Untersuchungen nötig, um Gallensteine sicher zu erkennen und die Diagnose zu stellen. Der Arzt entdeckt einen Gallenstein zum Beispiel mit einer:

  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Computertomographie (CT)
  • Spiegelung (Endoskopie) der ableitenden Gallenwege unter Röntgenkontrolle (ERC = endoskopische retrograde Cholangiographie)

Weiterlesen: Gallensteine: Therapie

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