|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Gallensteine > Definition
GallensteineHistorischesStand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Galle spielte in der Medizin von der Antike bis in das 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Empedokles entwickelt die sogenannte Viersäftelehre (Humoralpathologie). Er beschrieb ein Ungleichgewicht der Körpersäfte als Ursache von Krankheiten: Gesundheit entsteht danach durch die richtige Mischung (Eukrasie, griech. eu = gut, krásis = Mischung), Krankheit durch die falsche (Dyskrasie, griech. dys = fehlerhaft). Galen (129-199) führte das humoralpathologische Konzept von Empedokles fort und ordnete den Elementen Luft, Wasser, Feuer, Erde vier Körpersäfte zu: Blut, Schleim, gelbe Galle, schwarze Galle. Im Mittelalter wurde die Humoralpathologie unter anderem um die sogenannte Charakterlehre ergänzt. Danach weisen Menschen unterschiedliche Charaktereigenschaften auf, je nachdem, welche Körpersäfte in ihnen vorherrschen:
Das humoralpatholgische Konzept war bis in die Neuzeit hinein die Grundlage der Medizin. Demnach war das Ziel aller Behandlungen, das Gleichgewicht der Körpersäfte wiederherzustellen. Weiterlesen: Gallensteine: Definition – Anatomie der Gallenblase Das könnte Sie auch interessieren
KrankheitsgebieteVon A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |