Fußpilz (Tinea pedis): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Oktober 2015)

Fußpilz (Tinea pedis) verläuft – im Vergleich zum manchmal zusätzlich entstehenden Nagelpilz (Onychomykose) – hartnäckiger: Die Pilzerkrankung heilt nicht von alleine, geht also ohne Behandlung in einen chronischen Verlauf über.

Komplikationen

Fußpilz kann in seinem Verlauf mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein. So kann sich beispielsweise, wenn das Nagelbett der Zehen bei einer Tinea pedis verletzt ist, zusätzlich ein Nagelpilz entwickeln.

Häufige Komplikationen bei Fußpilz sind die zusätzliche Infektion (sog. Superinfektion) der betroffenen Hautbereiche mit Bakterien und die Ausbildung einer Wundrose (sog. Erysipel). Der Grund: Die von der Tinea pedis befallene Haut ist geschädigt und bietet Bakterien eine Eintrittspforte. Kommt es an den betroffenen Stellen zu einer Infektion mit A-Streptokokken, können diese zur Wundrose führen. Dies ist ...

  • eine Hautentzündung mit flammenförmigen, scharf begrenzten Rötungen,
  • in deren Verlauf die Haut anschwellen kann
  • und ein Spannungsgefühl, Schmerzen sowie Fieber möglich sind.

Auch die gegen Fußpilz eingesetzte Behandlung kann kompliziert verlaufen: Kommen gegen eine Tinea pedis Antipilzmittel (sog. Antimykotika) zum Einsatz, treten gelegentlich Unverträglichkeitsreaktionen auf, zum Beispiel ein sogenanntes Kontaktekzem.


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