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Fußpilz (Tinea pedis): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Oktober 2015)

Bei Fußpilz (Tinea pedis) bleiben die Symptome immer auf die Haut beschränkt, da die verantwortlichen Pilze (sog. Dermatophyten) nur die Haut und ihre Anhangsgebilde (d.h. Haare und Nägel) befallen. Typischerweise löst der Befall des Fußes mit diesem Hautpilz folgende Symptome aus:

  • Hautrötung
  • Hautnässen
  • Hautschuppung
  • Blasenbildung
  • Juckreiz

Oft tritt Fußpilz an beiden Füßen gleichzeitig auf. Je nachdem. welches Befallsmuster die Symptome erkennen lassen, unterscheidet man drei Formen von Tinea pedis:

1. Fußpilz zwischen den Zehen

Häufig bildet sich Fußpilz in den Zehenzwischenräumen, wobei die ersten Symptome meist zwischen dem vierten und fünften Zeh auftreten. Die Fachbezeichnung für diese Form lautet Tinea pedis interdigitalis (interdigital = zwischen den Fingern bzw. Zehen). Im Anfangsstadium weicht die Haut etwas auf. Anschließend können die betroffenen Hautstellen unter Umständen ...

  • leicht gerötet sein,
  • schuppen,
  • jucken,
  • weiße, verquollene, dicke Hautlagen oder
  • tiefe, schmerzhafte Risse bilden.

Nahaufnahme eines von Fußpilz befallenen Zehenzwischenraums. © CDC

Fußpilz befällt oft die Zehenzwischenräume.

Oft finden sich bei Fußpilz zwischen den Zehen als weitere Symptome kleine Bläschen, die sich an den Seitenflächen der Zehen bilden. Häufig bleibt die Tinea pedis interdigitalis jahrelang unerkannt. Dann dehnt sich die interdigital begonnene Pilzinfektion unter Umständen auf Fußsohlen, Fußkanten und auch den Fußrücken aus.

2. Schuppiger und stark verhornender Fußpilz

Fußpilz kann auch die Fußsohle betreffen (sog. Tinea pedis plantaris) und sich langsam auf die Fußkanten und den Fußrücken ausbreiten. Typische Symptome sind, dass die betroffene Haut schuppig ist und stark verhornt (was Mediziner als squamös-hyperkeratotisch bezeichnen). Ein solcher schuppiger und stark verhornender Fußpilz entwickelt sich wie folgt:

  • Zunächst bildet sich eine feine, trockene Schuppung auf einer leicht bis mäßig stark entzündeten Haut.
  • Im weiteren Verlauf können sich dicke Hornhautschichten und schmerzhafte Risse bilden, vor allem an den Fersen.

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Ein schuppiger und stark verhornender Fußpilz erinnert durch sein Befallsmuster und die Symptome an einen Mokassin, weshalb man ihn auch als Mokassin-Form bezeichnet. Häufig erkennen die Betroffenen diese Form nicht als Tinea pedis, sondern verwechseln die squamös-hyperkeratotisch veränderte Haut mit Anzeichen für eine trockene Haut.

3. Fußpilz mit Bläschen

In manchen Fällen verursacht Fußpilz als erste Symptome flüssigkeitsgefüllte Bläschen am Fußgewölbe und den Fußkanten (sog. vesikulös-dyshidrotische Form der Tinea pedis). Aufgrund der dicken Hornschicht an den Fußsohlen platzen diese Bläschen nicht von selbst auf, sondern trocknen ein. In der Folge spannt und juckt die Haut.

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