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Somatoforme autonome Funktionsstörung

(Stand: 23. Juni 2010)

Eine somatoforme autonome Funktionsstörung ist eine psychische Störung, die aufgrund der körperlichen Beschwerden eine organische Erkrankung vermuten lässt, für die jedoch keine körperlichen Ursachen zu finden sind.

Die somatoforme autonome Funktionsstörung ist (wie z.B. auch die hypochondrische Störung) eine sogenannte somatoforme Störung, die zu den häufigsten psychischen Störungen zählt: Bei etwa 4 bis 11 Prozent der Bevölkerung finden sich somatoforme Störungen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die somatoforme autonome Funktionsstörung verläuft meist chronisch, wobei im Lauf der Zeit häufig ein Wechsel der vorhandenen Symptome auftritt.

Eine somatoforme autonome Funktionsstörung tritt häufig gleichzeitig mit anderen psychischen Störungen wie Angststörung oder Depression auf. Die Betroffenen geben außerdem vielfach psychische Belastungsfaktoren wie beispielsweise Konflikte in Beruf, Familie und Haushalt oder finanzielle Sorgen an, die einen Bezug zu der Störung zu haben scheinen.

Weiterlesen: Funktionsstörung, somatoforme: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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