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Fuchsbandwurm, Hundebandwurm

Fuchsbandwurm, Hundebandwurm: Diagnose

Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm oder Hundebandwurm gelingt die Diagnose oft zufällig – vor allem, wenn die Betroffenen beschwerdefrei sind.

Wenn der Verdacht auf eine Erkrankung durch Fuchsbandwurm oder Hundebandwurm (sog. Echinokokkose) besteht, umfasst die Diagnostik bildgebende Verfahren wie Ultraschall (Sonographie), Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT): So lassen sich die Erreger aufspüren. Zur Sicherung der Diagnose erfolgt eine Blutabnahme, um das Blut der Betroffenen auf bestimmte Antikörper zu testen. Sind keine Antikörper nachweisbar, ist dies allerdings kein Beweis dafür, dass keine Infektion vorliegt.

Eine Gewebeprobe (Biopsie) ist zur Diagnose eines Befalls mit Fuchsbandwurm oder Hundebandwurm nicht geeignet: Bei dem Eingriff kann der Arzt die Wände der von den Bandwurmlarven gebildeten Zysten verletzen. Dies hätte zur Folge, dass sich die Erreger im Körper ausbreiten und weiterentwickeln.

Weiterlesen: Fuchsbandwurm, Hundebandwurm: Therapie

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