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FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) : VorbeugenStand: 27. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche lässt sich einer FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) am sichersten mit einer aktiven Immunisierung (FSME-Impfung) vorbeugen. Zu den Schutzmaßnahmen zählt, FSME-Risikogebiete – wenn möglich – zu meiden oder schützende Kleidung zu tragen. Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie den Körper nach Zecken absuchen. Entdecken Sie dabei eine Zecke, müssen Sie diese vorsichtig (mit einer Zeckenpinzette) entfernen. Dabei darf die Zecke nicht zusammengedrückt werden, da ansonsten zusätzlich virusinfizierter Speichel in die Stichwunde gelangen kann. Aktive ImmunisierungGegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erfolgt die aktive Immunisierung (Impfung) mithilfe von abgetöteten Viren. Diese regen den Körper zur Bildung von Abwehrstoffen (Antikörpern) gegen die FSME-Viren an. Eine Impfung empfehlen Experten besonders für Personen, die sich in Bereichen mit hohem Infektionsrisiko (Risikogebiete) aufhalten oder aufhalten wollen. Es sind bei einer FSME-Impfung – unabhängig vom Präparat und dem Impfschema – immer drei Teilimpfungen für einen wirksamen Schutz notwendig. Der Impfstoff wird meist in die Muskulatur des Oberarms (intramuskulär) gespritzt. Bei dem konventionellen Impfschema führt der Arzt die ersten beiden FSME-Impfungen im Abstand von ein bis drei Monaten und die dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten durch. Ab etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung setzt der Impfschutz ein. Mediziner empfehlen eine FSME-Impfung in der kalten Jahreszeit, sodass sie pünktlich im Frühjahr zur Wirkung kommt. Ist ein rascher Impfschutz gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis nötig, gibt es ein spezielles Schema zur sogenannten Schnellimmunisierung. Die ersten beiden FSME-Impfungen erfolgen hierbei im Abstand von einer Woche, die dritte zwei Wochen nach der zweiten Impfung. Ein verlässlicher Impfschutz besteht in diesem Fall schon nach drei Wochen, also dem Tag der letzten Impfung. Alternativ gibt es bei einem Präparat die Möglichkeit, die beiden ersten Impfungen in einem Abstand von zwei Wochen durchzuführen. Der Abschluss der sogenannten Grundimmunisierung erfolgt aber erst fünf bis zwölf Monate später, sodass in diesem Fall nicht von einem Kurzschema gesprochen werden kann. Die aktive FSME-Schutzimpfung muss beim ersten Mal nach drei Jahren aufgefrischt werden. Bei Menschen unter 50 Jahren sind weitere Auffrischimpfungen erst wieder nach fünf Jahren erforderlich. Personen über 50 Jahren müssen ihre Impfung weiterhin nach drei Jahren auffrischen, da ihr Abwehrsystem auf die Impfung schwächer reagiert. Weiterlesen: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) : Vorbeugen – Passive Immunisierung Das könnte Sie auch interessieren
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