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Stand: 27. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) müssen nicht immer entsprechende Symptome auftreten. Ein Zeckenstich ist schmerzlos und wird daher im Allgemeinen nicht bemerkt. Wenn es zu einer Infektion mit dem Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus kommt, können zwei Verlaufsformen auftreten: die inapparente, das heißt nicht in Erscheinung tretende Infektion, sowie die manifeste, also eine Frühsommer-Meningoenzephalitis, die Symptome zeigt.
Bei der überwiegenden Anzahl der infizierten Personen (ca. 70 bis 90 Prozent) verläuft eine FSME-Infektion asymptomatisch, das heißt völlig ohne Symptome. In diesen Fällen weisen lediglich bestimmte Blutuntersuchungen die abgelaufene Infektion nach. Bei den übrigen 10 bis 30 Prozent der Infizierten verursacht die Frühsommer-Meningoenzephalitis Beschwerden. Innerhalb dieser Verlaufsform lassen sich zwei aufeinander folgende Phasen unterscheiden, wobei die Erkrankung meist nach der ersten Phase abklingt, ohne in die zweite Phase überzugehen.
Die erste Phase der FSME dauert zwischen drei und sieben Tagen. Hier treten grippeähnliche Symptome wie leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten auf. Nur bei etwa zehn Prozent der Infizierten geht FSME nach einem fieberfreien Intervall von etwa ein bis zwei Wochen in die zweite Phase über, für die eine Infektion des Nervensystems typisch ist.
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