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Stand: 27. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Verbreitung von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) betrifft vorwiegend Zentral-, Nord- und Osteuropa, die Gebiete der ehemaligen Sowjetunion sowie China. Außerhalb des deutschen Sprachraums wird die Erkrankung auch als "russische Frühsommer-Enzephalitis", als "Taiga-Enzephalitis" oder als "tick-borne encephalitis" bezeichnet.
Es gibt Gebiete, sogenannte Naturherd- oder FSME-Risikogebiete, in denen gehäuft FSME-Erkrankungen auftreten. In Deutschland betrifft dies:
Ausgedehnte Naturherdgebiete finden sich außerdem in Russland, Lettland, Estland, Litauen, der Tschechischen Republik und mehreren anderen europäischen Ländern.
Studien haben gezeigt, dass in FSME-Risikogebieten bei jedem 25. bis 100. Zeckenstich ein Infektionsrisiko besteht. Besonders gefährdet sind Personen, die in den Naturherdgebieten leben, sowie Menschen, die sich häufig in Waldgebieten aufhalten – ob aus beruflichen Gründen, zum Beispiel Forstarbeiter, oder um Freizeitaktivitäten nachzugehen, zum Beispiel Wanderer, Radfahrer oder Camper.
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