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FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Häufigkeit

Stand: 27. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

In Deutschland wurde FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) im Jahr 2010 mit einer Häufigkeit von 260 Fällen gemeldet. Das ist ein leichter Rückgang, denn 2009 infizierten sich noch 313 Menschen pro Jahr. Die meisten Erkrankungsfälle gibt es in den Hochrisikogebieten von Baden-Württemberg und Bayern zwischen Juni und August. Im Jahr 2004 traten erstmals auch einzelne Fälle in Bundesländern auf, in denen zuvor keine oder nur selten FSME-Infektionen vorkamen.

Diese steigende Frühsommer-Meningoenzephalitis-Häufigkeit zeigt sich auch in den meisten anderen europäischen Ländern. Nur in Österreich, wo knapp 90 Prozent der Bevölkerung gegen FSME geimpft sind, erkranken nur wenige Menschen. Vor der Einführung der allgemeinen FSME-Impfung waren es jährlich einige Hundert.

Nach dem Infektionsschutzgesetz, das in Deutschland am 1. Januar 2001 in Kraft getreten ist, müssen Ärzte jede FSME-Infektion dem Gesundheitsamt melden.

Weiterlesen: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) : Ursachen

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