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FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) : Definition

Stand: 27. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine während der warmen Jahreszeit auftretende Viruserkrankung. Als Enzephalitis bezeichnet man allgemein eine entzündliche Erkrankung des Gehirns. Greift eine solche Gehirnentzündung – wie bei der FSME – auch auf die Hirnhäute (Meningen) über, spricht man von einer Meningoenzephalitis. Wenn zusätzlich noch das Rückenmark (Myelon) befallen ist, liegt eine sogenannte Myelo-Meningoenzephalitis vor.

Das geographische Verbreitungsgebiet ist bei einer Vielzahl dieser Erkrankungen in die Namensgebung eingeflossen, wie bei der Japanischen Enzephalitis oder der St.-Louis-Enzephalitis. Gelegentlich werden auch andere Charakteristika bei der Benennung berücksichtigt, wie die jahreszeitliche Häufung im Frühjahr bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Weiterlesen: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) : Definition – Verbreitung

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