Frontzahntrauma: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. April 2015)

Nach einem Frontzahntrauma beurteilt der Zahnarzt im Rahmen der Diagnose die entstandenen Schäden an den Frontzähnen (d.h. Schneidezähne oder Eckzähne). Je nach Art der Schädigung kann man dabei periphere und zentrale Kippungen der Frontzähne sowie Zahnbrüche unterscheiden:

  • Periphere Kippungen umfassen alle Grade der Lockerung eines Frontzahns, von teilweiser und unvollständiger Kippung bis zum vollständigen Zahnverlust.
  • Zentrale Kippungen sind Kippungen eines Zahns nach innen, also ein Hineinschlagen in den Kieferknochen.
  • Zahnbrüche (Frakturen) unterteilt man nach ihrem Ausmaß in Sprünge, Schmelz-, Kronen-, Wurzel-, Quer-, Schräg- oder Längsfrakturen.

Je stärker Frontzähne durch das Frontzahntrauma gekippt beziehungsweise gelockert sind, desto weniger wahrscheinlich ist ihr Bruch – und umgekehrt. Ob ein Zahn gebrochen oder locker ist, stellt der Zahnarzt fest, indem er den Zahn vorsichtig betastet. Außerdem trägt ein Röntgenbild dazu bei, das Ausmaß des Frontzahntraumas zu erkennen.


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