Flugangst (Aviophobie): Diagnose

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (27. April 2015)

Bei einer Flugangst (Aviophobie) ist zur Diagnose ein ausführliches Gespräch notwendig, in dem der Arzt die bestehenden Angstsymptome erfasst. Entscheidend für die Diagnose der Angststörung ist, wie stark die Symptome ausgeprägt sind und wie lange sie anhalten.

Als wichtiges diagnostisches Hilfsmittel bei Verdacht auf Flugangst kommen häufig sogenannte Angsttagebücher zum Einsatz.

Das Verhalten und die körperlichen Symptome von Menschen mit Flugangst allein reichen  nicht aus, um eine Aviophobie zu diagnostizieren und von anderen Angstformen zu unterscheiden. Mithilfe der in einem Angsttagebuch gesammelten Informationen kann der Arzt jedoch abgrenzen, ob es sich bei der Phobie tatsächlich um eine reine Flugangst handelt oder ob eine andere Angsterkrankung vorliegt – wie zum Beispiel eine Klaustrophobie (Angst in bzw. vor geschlossenen Räumen). Zudem dienen die im Angsttagebuch gesammelten Informationen darüber, wie oft, in welchen Situationen und wie stark die Flugangst innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgetreten ist, auch dazu, die Therapie individuell zu planen.


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