Fibrose (Sklerose): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. April 2015)

Bei einer Fibrose oder Sklerose richtet sich die Therapie nach der Grundkrankheit: Die krankhafte Organ- oder Gewebeverhärtung durch Neubildung von Bindegewebsfasern ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern kann das Haupt- oder ein Begleitsymptom bei vielen verschiedenen Erkrankungen sein. Die Therapie zielt darauf ab, ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Eine vollständige Heilung der Fibrose ist durch die Behandlung jedoch nicht möglich: Die im Rahmen der Fibrose aufgetretenen Veränderungen des Gewebes sind meist durch keine Therapie mehr rückgängig zu machen. Lediglich eine Leberfibrose kann sich im Anfangsstadium teilweise wieder zurückbilden, wenn der Auslöser rechtzeitig unterbunden wird.

Medikamente wie zum Beispiel Kortikosteroide oder sogenannte Immunsuppressiva, die das Immunsystem und die Aktivität der Bindegewebszellen hemmen, können Fibrosen manchmal stoppen oder zumindest ihren Verlauf verzögern. Bei einer schweren Sklerose, die mit einem Funktionsverlust des Organs einhergeht, besteht unter Umständen die Möglichkeit, das betroffene Organ operativ durch ein Spenderorgan zu ersetzen (Transplantation).


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