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Fibrose (Sklerose): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. April 2015)

Die mit einer Fibrose oder Sklerose verbundenen Symptome betreffen vor allem Organ- oder Gewebefunktionen:

Durch Fibrosen veränderte Organe oder Gewebe haben einen hohen Bindegewebsanteil, sodass sie hart und wenig elastisch sind. Dadurch sind die Organe oder Gewebe teilweise nicht mehr in der Lage, ihre eigentliche Funktion wahrzunehmen.

Dazu einige Beispiele:

Sklerodermie

Eine Fibrose beziehungsweise Sklerose der Haut steht bei der Sklerodermie im Vordergrund (griech. derma = Haut). Neben der Haut können die Fibrose-Symptome bei einer Sklerodermie jedoch auch das Bindegewebe der Blutgefäße und der inneren Organe betreffen – wie zum Beispiel den Magen-Darm-Trakt, die Lunge und die Nieren: In dem Fall liegt eine progressive systemische Sklerose oder systemische Sklerodermie vor.

Typische Symptome einer Sklerodermie sind eine verdickte und im späteren Stadium schrumpfende Haut. Sie verliert auf diese Weise an Elastizität, sodass die Beweglichkeit einschränkt wird (bes. an den Händen und Fingern). Häufig entwickeln sich zudem Gelenkentzündungen. Es kann zu Schluckbeschwerden kommen, da die Speiseröhre ihre Eigenbeweglichkeit und Elastizität verliert und quasi erstarrt.

Ist die Sklerodermie stärker ausgeprägt, kann der gesamte Magen-Darm-Trakt durch Wandstarre an Funktion verlieren. Je nachdem, welches Ausmaß die Fibrose der Lunge bei systemischer Sklerodermie hat, tritt Luftnot auf; durch einen gesteigerten Druck in der Lunge kann außerdem die rechte Herzkammer vergrößert und die Funktion des Herzens vermindert sein.

Die zunehmende Sklerose der Nierengefäße behindert die Funktion der Niere und verursacht durch eine chronische Mangelversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen einen Bluthochdruck. In fortgeschrittenen Stadien kann durch die Sklerodermie ein Nierenversagen entstehen.

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