Fibrose (Sklerose): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. April 2015)

Der Begriff Fibrose bezeichnet eine krankhafte Neubildung von Bindegewebsfasern (lat. fibra = Faser); bei einer Sklerose kommt es dadurch zu einer Verhärtung im betroffenen Organ oder Gewebe. Die Fibrose ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom vieler verschiedener Erkrankungen. Dabei können grundsätzlich alle Gewebe betroffen sein: So ist zum Beispiel eine Fibrose folgender Organe möglich:

Entwickelt sich eine Fibrose, steigt der Anteil des Bindegewebes im jeweiligen Organ beziehungsweise Gewebe. Dabei ersetzt der Körper das für dieses Organ typische Gewebe größtenteils durch Kollagen, dem Hauptbestandteil des Binde- und Stützgewebes.

Die betroffenen Organe oder Gewebe verhärten (Sklerose: griech. skleros = hart), wodurch ihre Funktion eingeschränkt sein kann.


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