Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) > Definition

Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom)

Forum

Chronische Schmerzen

Porträt Dr. med. Christoph Wachter Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter Forum Chronische Schmerzen
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom): Definition

(Stand: 8. Oktober 2008)

Die Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) ist eine nicht-entzündliche Sonderform des Weichteilrheumatismus, bei der Muskelverhärtungen und infolgedessen Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen auftreten. Daneben besteht eine erhöhte Druckempfindlichkeit an den sogenannten Tender Points (Schmerzdruckpunkte). Insgesamt 18 Punkte, die sich an Sehnenansätzen an Nacken, Rücken, Schultern sowie an den Hüften befinden, bilden die Tender Points. In der Medizin spricht man von einer Fibromyalgie, wenn mindestens 11 Schmerzdruckpunkte bestehen.

Fibromyalgie bedeutet wörtlich übersetzt "Faser-Muskel-Schmerz".

Fibromyalgie-Druckpunkte
Fibromyalgiedruckpunkte (Tender Points)

Eine weitere Bezeichnung für Fibromyalgie ist Fibromyalgiesyndrom sowie generalisierte Tendomyopathie.

Bei Fibromyalgie kann es begleitend zu zahlreichen Beschwerden kommen. Dazu gehören unter anderem Schlafstörungen, Müdigkeit, Morgensteifigkeit und Depressionen.

Man unterscheidet ein primäres von einem sekundären Fibromyalgiesyndrom. Bei der primären Fibromyalgie ist eine eindeutig erfassbare Ursache nicht bekannt.

Die sekundäre Form tritt nach organischen Erkrankungen wie entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen (Kollagenosen), Infektionskrankheiten und besonders nach viralen Infekten wie Hepatitis C oder auch Borreliose auf. Auch bösartige (maligne) Tumoren, Muskelerkrankungen oder neurologische Erkrankungen wie zum Beispiel ein Morbus Parkinson können einer Fibromyalgie vorausgehen.

Häufigkeit

Etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung leiden unter Fibromyalgie. 80 bis 90 Prozent der Erkrankten sind Frauen. Meist tritt die Erkrankung zwischen dem 20. und dem 50. Lebensjahr auf. Aber auch Kinder und ältere Menschen können an Fibromyalgie erkranken.

Weiterlesen: Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom): Ursachen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das könnte Sie auch interessieren

Krankheitsgebiete

Krankheitsgebiete

Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.