Fettgewebsnekrose der Brust: Verlauf & Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Januar 2016)

Verlauf

Eine Fettgewebsnekrose der Brust zeigt in der Regel einen guten Verlauf: Meist ist die Nekrose (d.h. das Absterben) des Brustfettgewebes wenig ausgeprägt. Die in der Brust als Folge der absterbenden Fettgewebszellen auftretenden Veränderungen sind gutartig und bereiten in der Regel auch keine Beschwerden.

Nur selten führt eine Fettgewebsnekrose der Brust zu einer Komplikation in Form einer Fettembolie: Dies kann passieren, wenn bei Nekrosen im Fettgewebe der Brust Fetttröpfchen in die Blutbahn gelangen – zum Beispiel, wenn während einer Gewalteinwirkung eine Verletzung an einem Blutgefäß entstanden ist. Ein solches Fetttröpfchen kann dann ein Blutgefäß verstopfen, also eine Embolie verursachen – vor allem in der Lunge. Allerdings verläuft diese Komplikation selten schwer. Manchmal macht sich die Fettembolie kaum bemerkbar, sodass sie unentdeckt bleibt.

Vorbeugen

Einer Fettgewebsnekrose der Brust können Sie kaum vorbeugen: Nekrosen im Fettgewebe der Brust entstehen meist infolge von Gewalteinwirkungen, zum Beispiel durch Gurtverletzungen bei Autounfällen oder nach Brustoperationen, wenn der Operateur dabei Blutgefäße durchtrennt hat. Daher beschränken sich wirksame vorbeugende Maßnahmen darauf,

  • sich soweit wie möglich vor Unfällen und Verletzungen zu schützen und
  • sich keiner medizinisch unnötigen Brustoperation zu unterziehen.


Die mit einer Fettgewebsnekrose der Brust einhergehenden Veränderungen der Brust sind gutartig, ähneln aber in ihrem Erscheinungsbild einem Brustkrebs. Wenn Sie eine Verhärtung oder sonstige Veränderung in Ihrer Brust feststellen (v.a. tastbare Knötchen), ist es daher ratsam, sie umgehend fachärztlich untersuchen zu lassen: Nur so kann man mögliche bösartige Tumoren sicher ausschließen. Dies ist besonders wichtig, da Brustkrebs jeden treffen kann. Sie können ihm zwar nicht vorbeugen, aber durch eine frühe Diagnose und entsprechende Therapie Ihre Heilungschancen erhöhen.


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