Fettgewebsnekrose der Brust: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Januar 2016)

Der Verdacht auf eine Fettgewebsnekrose der Brust ergibt sich schnell anhand der Krankengeschichte (Anamnese) und einer ersten Brustuntersuchung (d.h. Abtasten der Brust). Um die Diagnose zu sichern, sind weitere Untersuchungen nötig.

Die Tastuntersuchung bildet bei einer Fettgewebsnekrose der Brust aber immer den ersten Schritt zu Diagnose: Ein genauer Tastbefund kann erste Aufschlüsse darüber geben, wie viele Knoten sich in der Brust gebildet haben und wie weit sie sich ausdehnen. Meist sind die Knoten in der Brust gut zu ertasten. Da die Größe der Knoten davon abhängt, wie viel Brustfettgewebe von der Nekrose betroffen ist (d.h. abstirbt), können die einzelnen Knoten unterschiedlich groß sein.

Die bei einer Fettgewebsnekrose tastbaren Veränderungen in der Brust sind zwar gutartig, doch äußerlich schwer von bösartigen Tumoren zu unterscheiden. Deshalb ist eine weitergehene Diagnostik nötig, um bösartige Veränderungen auszuschließen.

Zunächst kommt bei einer möglichen Fettgewebsnekrose der Brust jedoch eine Ultraschalluntersuchung zum Einsatz: Mit ihrer Hilfe gelingt es, mögliche weitere Veränderungen oder Nekroseherde in der Brust aufzuspüren, die nicht tastbar sind. Zudem kann der Arzt auf diesem Weg das genaue Ausmaß der Nekrose feststellen. Um Brustkrebs sicher auszuschließen, ist es anschließend wichtig, die Knoten operativ zu entfernen und feingeweblich zu untersuchen.


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