Startseite > Krankheiten > Feigwarzen, HPV > Symptome
Stand: 31. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Feigwarzen sind wie bei anderen durch HPV (humane Papillomviren) verursachten Warzen die Symptome davon abhängig, an welcher Stelle die Hautveränderungen auftreten. Viele Genitalwarzen sind kaum sichtbar und lösen nur wenige oder gar keine Beschwerden aus.
Die Feigwarzen, auch als Condylomata acuminata oder spitze Kondylome bezeichnet, bilden sich, wenn es durch Schmierinfektion über Mikroverletzungen zur HPV-Infektion der Haut oder Schleimhaut kommt: Dann entstehen als Symptome zunächst flache, einzelne oder beetartig angeordnete kleine Knötchen (Papeln), die schwer zu erkennen sind. Eine Feigwarze (Kondylom) kann weiterwachsen und eine hahnenkamm- oder blumenkohlartige Form mit rötlicher, grau-bräunlicher oder weißlicher Farbe annehmen. Typischerweise treten diese Warzen an den Schamlippen, der Scheide und am Penis auf (daher die Bezeichnung Genitalwarzen), aber auch in Harnröhre, Analkanal, Enddarm und in seltenen Fällen am Gebärmutterhals. Da die Papeln bei Feigwarzen sehr infektiös sind, kann es zu HPV-Infektionen aufeinanderliegender Hautfalten kommen.
Neben den klassischen Feigwarzen können Infektionen mit HPV zu weiteren Haut- und Schleimhautveränderungen führen, die durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet sind: Condylomata plana, Buschke-Löwenstein-Tumoren sowie pigmentierte papulöse Effloreszenzen im Genitalbereich oder auch gewöhnliche Warzen an anderen Körperstellen.
Weiterlesen: Feigwarzen, HPV: Symptome – Condylomata plana
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