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Fatigue bei Krebs: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. März 2015)

Bei Fatigue bei Krebs ist es für die Diagnose wichtig, den eigenen Zustand möglichst genau zu beschreiben: Hierzu stehen spezielle Fragebögen zur Verfügung, mit deren Hilfe der Arzt die Symptome genau erfassen kann. Dabei gilt es auch, herauszufinden, ob hinter der Erschöpfung vielleicht eine Depression steckt. Der Arzt wird beispielsweise wissen wollen:

  • Wie ist die körperliche Leistungsfähigkeit – fühlen Sie sich unverhältnismäßig erschöpft und schwach?
  • Ist Ihr seelisches Befinden beeinträchtigt – fühlen Sie sich antriebslos, lustlos oder niedergeschlagen?
  • Wie steht es um die geistige Leistungsfähigkeit – haben Sie Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, fühlen Sie sich oft schläfrig?
  • Wie lange bestehen die Beschwerden schon?

Nachdem der Arzt die genauen Symptome der Fatigue erfasst hat, besteht der nächste Schritt darin, nach den Ursachen zu suchen. Hierzu können weitere detaillierte Befragungen und verschiedene Untersuchungen nötig sein. So wird der Arzt zum Beispiel klären, ob die Fatigue auf Medikamente zurückzuführen ist, die man zusätzlich zur Krebsbehandlung (z.B. gegen Schmerzen) einnimmt. Durch Blutuntersuchungen kann der Arzt außerdem herausfinden, ob eine Blutarmut, Eisenmangel, Infektionen oder Stoffwechselstörungen vorliegen.



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