Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Mai 2015)

Bei einer Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) hängen Verlauf und Prognose vor allem von der Lungendurchblutung ab. Nach einer erfolgreichen Operation zur Korrektur der Fallot-Tetralogie ist die Prognose insgesamt meist gut. Mehr als 95 von 100 operierten Kindern überleben den Eingriff. Auch die Langzeitprognose ist bei der Fallot-Tetralogie gut: Nach der Operation überleben im Verlauf nach 30 Jahren über 90 Prozent und nach 40 Jahren über 75 Prozent der Betroffenen.

Mögliche Komplikationen nach einer operativen Korrektur der Fallot-Tetralogie sind Herzrhythmusstörungen unmittelbar nach dem Eingriff. Außerdem kann sich ein Bluthochdruck in den Lungengefäßen entwickeln (pulmonale Hypertonie). Dies kann den Herzmuskel schädigen, weil er das Blut ständig gegen den hohen Druck durch die Lungen pumpen muss. In der Folge verschlechtert sich die Herzfunktion. In manchen Fällen ist dann ein zweiter operativer Eingriff erforderlich.

Nachuntersuchungen und regelmäßige Kontrollen durch einen Kardiologen müssen bei der Fallot-Tetralogie ein Leben lang erfolgen. Eine Vorbeugung vor einer Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditisprophylaxe) ist notwendig bei:

  • Betroffenen, die nicht operiert wurden,
  • Personen, die operiert wurden, im Zeitraum sechs Monate nach der Operation,
  • Betroffenen, die im Rahmen der Therapie eine künstliche Herzklappe erhalten haben

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