Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Mai 2015)

Beim Verdacht auf eine Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) stellt der Arzt die Diagnose nach einer Reihe von Untersuchungen. Erste Hinweise für den angeborenen, komplexen Herzfehler ergeben sich im Gespräch mit den Eltern der betroffenen Kinder und bei der körperlichen Untersuchung (z.B. Blaufärbung der Haut). Bei der Fallot-Tetralogie kommen im Rahmen der Diagnose außerdem bildgebende Verfahren und Laboruntersuchungen zum Einsatz.

Wichtige Untersuchungen bei der Fallot-Tetralogie sind:

  • Die typischen Veränderungen der fallotsche Tetralogie kann der Arzt durch eine Echokardiographie (Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall) nachweisen
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Eventuell eine Blutuntersuchung (zählt jedoch nicht zur Routinediagnostik)
  • Pulsoxymetrie: Dabei misst ein Sensor, der an der Haut (z.B. am Finger) angebracht wird, die Sauerstoffsättigung im Blut
  • Röntgenuntersuchung des Brustkorbs
  • Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)
  • Genetische Untersuchung: Ärzte empfehlen bei allen Kindern mit einer Fallot-Tetralogie eine genetische Untersuchung und Beratung.

Eine Herzkatheter-Untersuchung und eine radiologische Darstellung der Blutgefäße (Angiographie) liefern dem Arzt ergänzende Informationen über die Beschaffenheit der Lungen- und Herzkranzgefäße (Koronararterien).


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