Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Mai 2015)

Die Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) wurde erstmals 1888 von Étienne-Louis Arthur Fallot ausführlich beschrieben: Per Definition umfasst sie vier (Tetralogie) verschiedene Einzelerkrankungen, die zusammen auftreten:

  • Einengung der Lungenarterien bzw. einer Herzklappe (Pulmonalstenose)
  • durchgehende Verbindung der beiden Herzkammern (Ventrikelseptumdefekt)
  • Herzmuskelvergrößerung der rechten Herzkammer (Rechtsherzhypertrophie)
  • Verlagerung der Aorta (Hauptschlagader), sog. reitende Aorta

Häufigkeit

Die Fallot-Tetralogie ist der häufigste zyanotische – also mit Sauerstoffmangel einhergehende – Herzfehler und macht über 10 Prozent aller angeborenen Herzfehler aus. Jungen sind etwas häufiger betroffen als Mädchen (Verhältnis 1,4 : 1). Etwa 2,7 von 10000 Neugeborenen sind in Deutschland von einer Fallot-Tetralogie betroffen.


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