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Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie)

Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie): Definition

Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) wurde erstmals 1888 von Étienne-Louis Arthur Fallot ausführlich beschrieben: Per Definition umfasst sie vier (Tetralogie) verschiedene Einzelerkrankungen, die zusammen auftreten:

  • Einengung der Lungenarterien (Pulmonalstenose)
  • Herzwanddefekt (durchgehende Verbindung der beiden Herzkammern)
  • Herzmuskelvergrößerung der rechten Herzkammer
  • Fehlstellung der Aorta (Hauptschlagader)

Häufigkeit

Die Fallot-Tetralogie ist mit 65 Prozent der häufigste zyanotische – also mit Sauerstoffmangel einhergehende – Herzfehler und macht über 10 Prozent aller angeborenen Herzfehler aus. Jungen sind etwas häufiger betroffen als Mädchen (Verhältnis 1,4 : 1).

Weiterlesen: Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie): Ursachen

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