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Stand: 25. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Um bei Husten die richtige Therapie zu finden, ist es wichtig, die Ursache des Hustens genau festzustellen.
Husten ist das Symptom einer Vielzahl möglicher Krankheiten, zum Beispiel einer Erkältung, von Asthma, einer COPD oder eines Lungentumors. Deshalb steht bei der Husten-Therapie die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung an erster Stelle.
Gleichzeitig lassen sich die Husten-Beschwerden aber durch einige Mittel und Maßnahmen lindern. Darunter gibt es eine Reihe freiverkäuflicher Medikamente (Hustenlösern und Hustenstiller), die man allerdings nicht allzu leichtfertig einnehmen sollte. Andere Hustenmittel hingegen sind verschreibungspflichtig. Hustenmittel gibt es vor allem als Hustensaft und Hustentabletten oder zum Inhalieren.
Unter Hustenlösern versteht man schleimlösende und auswurffördernde Mittel (auch Sekretolytika, Mukolytika oder Expektorantien genannt), welche den Schleim flüssiger machen, sodass er sich besser abhusten lässt. In Hustenlösern enthaltene Wirkstoffe sind unter anderem Acetylcystein (ACC), Ambroxol, Bromhexin und Guaifenesin sowie pflanzliche Wirkstoffe wie Fenchel- und Anisöl.
Hustenstiller sind hustenreizstillende Mittel (Antitussiva), die den Hustenreflex im Gehirn (Hustenzentrum) unterdrücken und werden gegen trockenen Reizhusten eingesetzt. Typische Wirkstoffe für Hustenstiller sind zum Beispiel Codein, Hydrocodon oder Dextromethorphan.
Um die Schleimhautentzündung im Hals und in den Bronchien zu lindern, können bei Husten gegebenenfalls entzündungshemmende Mittel hilfreich sein – zum Beispiel kortisonhaltige Inhalationen.
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