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Unterkühlung (Hypothermie) und Erfrierungen

(Stand: 22. März 2010)

Bei einer Unterkühlung (Hypothermie) ist die Kerntemperatur des Körpers zum Beispiel infolge niedriger Außentemperaturen, unzureichender oder nasser Bekleidung herabgesetzt; bei Erfrierungen ist Gewebe durch örtliche Kälteeinwirkungen geschädigt.

Unterkühlungen oder Erfrierungen sind heutzutage eher selten. Am häufigsten sind sie bei Wintersportlern oder Obdachlosen zu beobachten.

Bei der Unterkühlung ziehen sich die Blutgefäße der vom Rumpf entfernten Körperteile wie Nase, Ohren, Finger und Zehen zusammen, um noch ausreichend Blut für die inneren Organe und somit für die Lebenserhaltung bereitstellen zu können (Kreislaufzentralisation). Dies führt zu einer verminderten Durchblutung in den betroffenen Körperteilen. Eine Erfrierung kann die Folge sein.

Die gegen eine Unterkühlung oder Erfrierungen ergriffenen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten keinesfalls darin bestehen, die betroffenen Körperteile zu bewegen oder zu massieren oder plötzlich aufzuwärmen (z.B. durch ein heißes Bad), da dies zu einem Kreislaufkollaps und sogar zum Tod führen kann. Vielmehr ist es ratsam, den unterkühlten Körper langsam aufzuwärmen, etwa durch warme, zuckerhaltige Getränke, beheizte Räume oder im Wasserbad, dessen Temperatur nur langsam erhöht wird.

Weiterlesen: Unterkühlung (Hypothermie) und Erfrierungen: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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